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Unser Therapie Angebot im Überblick

Durch Fachärzte für Anästhesiologie und Hämato-/Onkologie

auch additiv zu konventioneller Chemotherapie

  • Hyperthermie
  • intraperitoneale Chemotherapie bei Ascites/Peritonealcarcinose
  • Erkennung von Wirkstoffresistenzen aus Tumorzellen maligner Ergüsse
  • Tiefen-Hyperthermie bei lokalbegrenztem Tumorwachstum
  • Moderate Ganzkörper-Hyperthermie zur Immunstimulation
  • Immunmodulation mit Thymus, Mistel, etc.
  • Sauerstoff-Therapie / Ozon-Therapie
  • Enzymtherapie Vitamin- und Spurenelement-Substitution
  • Ernährungsberatung
  • Behandlung von Tumorschmerzen
  • Onkologische Beratung in Hinblick auf “Zweite Meinung"

Durch Facharzt für Plastische Chirurgie im Hause

  • Implantation von PORT-Systemen
  • Mammarekonstruktionen nach Brustoperationen
  • Entnahme von Tumorzellmaterial zur Chemoresistenztestung
  • Entfernung von Hauttumoren (Melanome, Basaliome,etc.) mit gleichzeitiger plastischer Rekonstruktion

 

Durch Lymphologische Abteilung im Hause

  • Behandlung von Lymphödemen

Thermo-Chemotherapie (TCHT) unter Extremer Ganzkörper-Hyperthermie
Mit Hitze gegen Krebs

Tumorzellen reagieren auf Hitze empfindlich. Eine direkte Tumorschädigung durch Temperatur allein ist oberhalb von 41,8°C bei einer Einwirkzeit von mindestens 45 Minuten zu erwarten. Bluttemperaturen von 43°C oder höher sind nur für ultra kurze Zeit möglich, da sich bei diesem Temperaturniveau empfindliche Bluteiweiße verändern.
Die höchste Temperaturdosis (Produkt aus Temperatur und Einwirkzeit) lässt sich, mit vertretbarem Behandlungsrisiko, in der Ganzkörperhyperthermie durch Bluttemperaturen im Tumorgewebe zwischen 42 und 42,5°C konstant über einen Zeitraum von 60 bis 90 Minuten einbringen.
Im Gegensatz zur lokoregionalen Tiefenhyperthermie erzielt man eine homogene Temperaturverteilung im Tumorgewebe, weil dieses nicht gleichzeitig von 37°C „kühlem“ Blut durchströmt wird.

Wir bieten Ihnen die Hyperthermie - Therapie mit höchster Intensität. Durch einen narkoseähnlichen Schlaf bekommen Sie davon nichts mit.

Hyperthermie allein ist meist nicht stark genug und sollte mit Chemotherapie oder Strahlentherapie und ggf. - wie bei uns üblich - noch zusätzlich mit einer Azidose / Übersäuerung des Tumorgewebes kombiniert werden.

Bei einem inoperablem Bauchspeicheldrüsenkrebs beispielsweise steht nach möglichem Versagen konventioneller Chemotherapie kaum noch Zeit zur Verfügung. Hier wird die TCHT sogar als First-Line-Therapie eingesetzt. Auch beim CUP-Syndrom (unbekannter Primärtumor) findet sie wegen der größeren therapeutischen Breite besonders häufig ihren Einsatz als Erstmaßnahme.

Eine besondere Indikation stellt Peritonealkarzinose / Bauchfellbeteiligung dar, die oft bei Pankreaskarzinom und Ovarialkarzinom / Eierstockkrebs, aber auch bei Magenkrebs oder Kolonkarzinomen - Rektumkarzinomen / Darmkrebs auftritt und die gleichzeitig, simultan mit hyperthermer Chemo-Perfusion / Chemo-Spülung der Bauchhöhle behandelt wird.

Auch Patienten mit Mammakarzinom / Brustkrebs, Bronchialkarzinom / Lungenkrebs, Non-Hodgin-Lymphom / Lymphknotenkrebs, Prostata-Krebs, Blasen-Nieren-Krebs, Sarkomen / Knochen-Weichteil-Krebs, bösartigen Mund- und Halstumoren sowie Melanome / Schwarzer-Hautkrebs sind im fortgeschrittenen Stadium mit Thermo-Chemotherapie behandelbar.