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Ihre Fragen

 

1. Was unterscheidet Ganzkörper-Hyperthermie oberhalb von 42° C von moderater Hyperthermie und Fiebertherapie?

2. Warum ist die gleichzeitige Einmal-Dosis Chemotherapie so wichtig?

3. Was bedeutet der Begriff "integrierte Tumortherapie"?

4. Wie wird die Therapie insgesamt vertragen?

5. Wie groß sind die Erfahrungen in Bochum mit der Therapie?

6. WelcheTumorerkrankungen können mit der Thermochemotherapie unter extremer     Ganzkörperhyperthermie sinnvoll behandelt werden?

7. Für wen kommt die Behandlung in Betracht?

8. Muß ich erst meinen behandelnden Arzt fragen?

9. Wie hoch ist die Ansprechrate auf die Behandlung?

10. Welche häufigen und seltenen Nebenwirkungen sind bisher aufgetreten?

11. Wie läuft die gesamte Behandlung ab?

12. Ist es sinnvoll, daß man von einem Angehörigen begleitet wird?

13. Wie lange dauert der Aufenthalt für auswärtige Patienten?

14. Wie ist die Unterbringung geregelt?

15. Wie nehme ich am besten Kontakt mit Ihnen auf?

16. Sind die Kosten erstattungsfähig?

17. Wie reise ich an und wo sind Sie in Bochum zu finden?

18. Wie schnell lässt sich ein Ansprechen auf die Therapie nachweisen?

19. Gibt es Bildmaterial zur Therapie in Bochum?

20. Mein Tumor wächst lokal eng begrenzt (auch Hirntumor)...Was tun?
      Stichwort: Lokoregionale Tiefenhyperthermie

21. Kann Extreme Ganzkörperhyperthermie auch bei Erkrankungen wie z.B. Borreliose oder
      HIV als Alternativtherapie sinnvoll eingesetzt werden?

22. Was tun bei Bauchfell-Beteiligung / Peritonealkarzinose ?

 

Frage 1 > Therapieunterschiede

Ganzkörper-Extremhyperthermie bedeutet, dass Körperkerntemperaturen von 42°C über längere Zeit erzielt werden. Aus der Grundlagen-Forschung ist bekannt, dass oberhalb einer Temperatur von 41,8 °C und einer Einwirkdauer von wenigstens 30 bis 45 Minuten die direkte Schädigung von Tumorzellen durch Wärme einsetzt. So werden sogar Knochenmetastasen und Lungenmetastasen sinnvoll behandelbar, die sich anderen Hyperthermie-Verfahren entziehen. Unterhalb von 42°C sind ausschließlich die Chemo- oder Strahlentherapie verstärkende Effekte und noch weiter darunter, im Bereich von Fiebertherapie, nur noch Immunstimulation zu erwarten. Temperaturen von 42° C und knapp darüber, die über einen Zeitraum von 60 bis 90 Minuten konstant gehalten werden, sind in der Hyperthermie-Tagesklinik in Bochum genauso möglich, wie der zusätzliche Einsatz einer simultan in die Wärme verabreichten Einmal-Dosis Chemotherapie.
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Frage 2 > Einmal Dosis Chemo

Beide Waffen im Kampf gegen den Krebs verstärken ihre Wirkung bei richtigem Einsatz gegenseitig, ohne dass die Nebenwirkungen im Vergleich zur alleinigen Anwendung zunehmen; im Gegenteil - die Nebenwirkungen der Chemotherapie nehmen ab. Die Chemodosis ist typischerweise so weit reduziert, dass auch Patienten mit Chemo- oder Strahlen bedingter Knochenmarks-Schwäche wieder mit einem Verfahren der Maximal - Therapie behandelt werden können. Bei Aszites / Bauchwasser und/oder Peritonealkarzinose / Bauchfellbeteiligung (häufig bei Eierstockkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs) wird ein Teil der Chemotherapie gezielt lokal in die Bauchhöhle verabreicht (intraperitoneale Chemotherapie), wodurch die Effektivität der Behandlung weiter gesteigert und die allgemeine Belastung durch Chemotherapie im Blut weiter gesenkt wird. Die Durchführung der Therapie unter Maximal-Bedingungen gewährleistet den großen Vorteil für den Patienten, dass man schon 4-6 Wochen nach einer einzigen Behandlung feststellen kann, ob die Tumoren angesprochen haben oder nicht. Im positiven Fall werden 2 Wiederholungs- bzw. Konsolidierungstherapien im Gesamtzeitraum von 3 Monaten angestrebt. Ein Nicht-Ansprechen ist so früh und eindeutig erkennbar, dass der Patient nicht unnötig Zeit und Lebensqualität im Rahmen der Durchführung - in seinem speziellen Fall - ineffektiver Therapiemaßnahmen verliert.
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Frage 3 > Integrierte Tumortherapie

Integrierte Tumortherapie = Kombination von Ganzkörper-Hyperthermie (42 °C) mit Chemotherapie bzw. Strahlentherapie als Thermo-Chemotherapie (TCHT) seit 1994 in Bochum (Thermo-Radiotherapie / Thermo-Radio-Chemotherapie).
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Frage 4> Verträglichkeit

Strategisches Grundprinzip des kombinierten Einsatzes von Hyperthermie und konventionellen Verfahren: Wirkungssteigerung der Zytostatika- bzw. Strahlentherapie; größere Schädigung von Tumorzellen ohne Zunahme der Nachteile für Normalzellen, sogar bis zu Effekten, die eine maximale Schonung gesunder Zellen bedeuten ( Glukose-Infusion, hoch dosierte Sauerstoff-Gabe). Bei Durchführung der Therapie ohne Massenabfertigung in einem kleinen, aber beständigen und damit erfahrenen Team, gelingt es, die Möglichkeiten im jeweiligen Einzelfall maximal auszureizen. Parallel zur unvermeidlichen High-Tech-Medizin ist ausreichend Zeit für Gespräche mit Patient und Angehörigen - verbunden mit intensiver ärztlicher Zuwendung - unabdingbare Voraussetzung für Zufriedenheit von Patient und Arzt.
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Frage 5 > Therapieerfahrungen

Die Hyperthermie-Tagesklinik ist als erstes Zentrum für extreme Ganzkörper-Hyperthermie im Nord-West-Deutschen Raum schon seit 1994 in Bochum beheimatet. Das interdisziplinäre Ärzteteam, bestehend aus zwei Anästhesiologen und Intensivmedizinern, einem Hämoto-Onkologen und einem Internist und Gastroenterologen, ist seit der Gründung in unveränderter personeller Zusammensetzung tätig. Es werden 1, in Ausnahmefällen 2, Patienten pro Woche mit dem aufwendigen Therapieverfahren behandelt. Trotz vertretbarer Warteliste konnten dringende Fälle immer innerhalb von 1-2 Wochen therapiert werden.
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Frage 6 > Welche Erkrankungen werden behandelt?

Metastasierendes Karzinom z.B. Pankreas-Karzinom / Bauchspeicheldrüsenkrebs, Ovarial-Karzinom / Eierstockkrebs, Mamma-Karzinom / Brustkrebs, Bronchial-Karzinom / Lungenkrebs, Kolorektales Karzinom / Darmkrebs, Oesophagus-Karzinom / Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Prostatakrebs, Tumor im HNO-Bereich usw., Metastasen bei CUP-Syndrom / unbekannter Primärtumor, Aszites, Peritonealkarzinose / Bauchwasser, Bauchfellbeteiligung, grosse Rezidiv-Tumore im Beckenbereich, Pleuramesotheliom, rezidivierendes und metastasierendes Sarkom / Knochensarkom und Weichteilsarkom, metastasiertes malignes Melanom, Non-Hodgkin-Lymphome
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Frage 7> Wer kann behandelt werden?

1. Unbekannter Primär-Tumor und inoperables Pankreascarcinom / Bauchspeicheldrüsenkrebs können sinnvoll behandelt werden auch ohne vorherigen Versuch mit konventioneller Chemotherapie.
2. Konventionell vorbehandelte Patienten, bei denen Maßnahmen wie Operation, Bestrahlung oder konventionelle Chemotherapie nicht oder nicht mehr wirken, können sinnvoll und gut behandelt werden, wenn darüber hinaus folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Tumorerkrankung im Stadium der Progression, Alter zwischen 15 und 75 Jahren, Karnowsky-Index > 60%, histologische Sicherung, aktuelle Dokumentation des Tumorstadiums, Abstand zur letzten konventionell Chemo mehr als 3-4 Wo., Abstand zur letzten größeren Operation mehr als 2-3 Wo., Durchführbarkeit als Maximaltherapie.
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Frage 8 > Den Arzt fragen?

Nach unserer inzwischen langjährigen Tätigkeit auf einem ausgewählten Spezial-Gebiet ist die vorbehaltslose Zusammenarbeit mit den am Heimatort behandelnden Ärzten zwar nicht Bedingung, aber eigentlich schon die Regel geworden. Unser ärztliches Hyperthermie-Team, speziell auch der Leitende Arzt Dr. Arno Meyer und der Hämato-Onkologe Prof. Dr. Karl Bremer, stehen den Heimatärzten zum Telefon-Konsil zur Verfügung.
In den meisten Fällen kann man mit dem Beginn konventioneller Chemotherapie eine Woche warten, um andere Therapieoptionen vorher abzuwägen. Es gibt alternative Therapiekonzepte wie die Thermochemotherapie, die nicht nur begleitend eingesetzt werden, sondern konventionelle Chemotherapie komplett ersetzen.
Wann sollten Sie spätestens aktiv werden?
1. Sofern konventionell verabreichte Chemotherapie keine therapeutische Breite (unbekannter Primärtumor / CUP Syndrom) oder keine Aussicht auf Ansprechen in Form von Remission (inoperables Pankreas-Karzinom) bieten kann.
2. Sobald feststeht, dass auf konventionelle, überall mögliche, Chemotherapie eine Resistez besteht, sollte nach Möglichkeit eine Kombinationstherapie (Thermo-Chemotherapie) durchgeführt werden. Diese bietet erfahrungsgemäß größere Chancen auf ein Ansprechen der Tumorzellen auf die Therapie als eine weitere Chemotherapie konventioneller Art in nur geänderter Zusammensetzung. Der Erfolg oder Misserfolg Ihrer jetzigen Behandlung sollte also so früh wie möglich festgestellt und ggf. regelmäßig kontrolliert werden. Wenden Sie sich also vertrauensvoll an die sie jetzt behandelnden Kollegen.
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Frage 9> Ansprechrate

Allgemeinverständliche Zusammenfassung der folgenden Statistik:

Bei Betrachtung der schwierigsten in Bochum therapierten Patientengruppe (Chemoresistenz bei soliden Tumoren) war das Behandlungsergebnis in 80% der Fälle positiv: Bei 40% konnte die Erkrankung zurückgedrängt, bei weiteren 40% das vorher schnelle Wachstum der Tumoren zum Stillstand gebracht werden. 20% der Patienten hatte Voranschreiten der Erkrankung trotz Therapie zu verzeichnen.

Response bei Patienten mit metastasierter, fortgeschrittener Tumor-Erkrankung im Progress nach mindestens 1, überwiegend 2 oder mehr abgeschlossenen konventionellen Chemotherapien (01/1995 - 04/2005)

Patientenzahl:           58

Tumorentitäten:       
Pankreas-Ca, Mamma-Ca, Ovarial-Ca, Melanom, Sarkom, Bronchial-Ca,    Prostata-Ca, Colo- Rektales-Ca Magen-/Ösophagus-Ca, Nierenzell-Ca, Non Hodgkin Lymphom, Gallengangs-Ca, Tonsillen-Ca, Schilddrüsen-Ca, Pleuramesotheliom,

Ergebnisse Remission Stillstand Progreß
  (CR, PR, MR) (NC) (PD)
  24 (41,5%) 23 (39,5%) 11 (19%)

                                            CR: Complete Response NC: No Change PR: Partial Response

                                            PD: Progressive Disease MR: Minor Response nach UICC-Kriterien

Die Überlebenszeit dieser Patienten nach Thermo - Chemotherapie (nicht nach Diagnosestellung - "Gesamtüberlebenszeit") betrug 2 bis 40 Monate, im Mittel 9,3 Monat

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Frage 10 > Nebenwirkungen

Wie jedem auch von natürlichem Fieber bekannt ist, tritt im Anschluss eine unvermeidliche körperliche Erschöpfung auf - die der Therapie folgende Erholungsphase liegt bei ca. einer Woche. Harmlose, Wärme bedingte Ödeme klingen innerhalb von 2 Tagen wieder ab. Die Chemotherapie wurde bisher ausnahmslos von allen Patienten im Vergleich zu früheren Vorbehandlungen ohne Wärmeeinwirkung als besser vertragen bewertet.
Häufigkeit aufgetretener Nebenwirkungen bei 250 Behandlungen: Erbrechen 20%, Muskelkater 14,4%, Lippen-Herpes 10,8%, behandlungsbedürftige Leukopenie 8,4%, Hypotonie 8,4%, Durchfall 6%, oberflächliche Venenentzündung 5,2%, Hautschäden (Strahlungsfeld) 4,4%, Entzündung der Mundschleimhaut 3,6%, Hautschäden (lagerungsbedingt) 2,4%, behandlungsbedürftige Anämie 2,4%, Schädigung peripherer Nerven < 1 %, Lungenödem, Niereninsuffizienz, Rechts-Herz-Insuffizienz, Harnwegsinfektion

Während der Therapie (vorübergehend): Blutdruckabfall 7,6%, Herzrhythmusstörung 5,2%, Atemschwäche 3,6%.

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Frage 11> Behandlungsablauf

Bei der Thermo-Chemotherapie bzw. Thermo-Strahlentherapie handelt es sich um ein bis heute noch nicht allgemein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Wir setzen es seit 1994 bei konventionell austherapierten Tumor-Patienten ein, wenn die Therapie sinnvoll und mit maximaler Aussicht auf Erfolg möglich ist. Wir behandeln in der Regel nur einen bis zwei Patienten pro Woche mit diesem sehr aufwendigen Verfahren. Da es sich nicht um eine Massenabfertigung handelt, stehen auch solche Dinge wie die intensive Zuwendung zu Patient und Angehörigen mit im Vordergrund.
Voruntersuchung: Im Rahmen der Voruntersuchung findet eine ausführliche körperliche Untersuchung und Beratung statt, die der Frage dient, ob die Therapie bei Ihnen sinnvoll und durchführbar ist.
Vorbereitung ( nicht in allen Fällen sinnvoll erforderlich bzw. sinnvoll ): Mit einer Sauerstoff- Mehrschritt-Therapie über ca. 1-2 Wochen wird sowohl eine Stärkung als auch eine Kräftigung des Immunsystems angestrebt. Es werden ambulante Sitzungen mit 2-stündiger Sauerstoffgabe (auch problemlos zu Hause möglich) mit Medikamenten und begleitenden Untersuchungen durchgeführt.
Hauptbehandlung: Die Hauptbehandlung besteht aus der Kombination von Ganzkörper-Überwärmung, Übersäuerung des Blutes, Sauerstoffgabe sowie Einmal-Dosis Chemotherapie. Während der Behandlung von ca. 6 - 8 Stunden Dauer liegen Sie in einem knotenfreien Netz. Die Erwärmung auf ca. 42 ° C Körper-Kern-Temperatur erfolgt durch Licht von oben und unten im Infrarot A-Wellenlängenbereich. Sie liegen frei und damit für das betreuende medizinische Personal jederzeit - und von allen Seiten - zugänglich. Die Hauptbehandlung wird in einem narkoseähnlichen Schlaf durchgeführt, die Patienten werden erst gegen Abend wieder richtig munter und können sich an die Behandlung selbst nicht erinnern. Eine intensiv-medizinische Überwachung und ggf. fortgesetzte Therapie des Salz- und Wasserhaushaltes ist noch für etwa weitere 12 Stunden erforderlich. Sie übernachten in der Tagesklinik.
Nachbehandlung: Die Verlegung in die Hotel Klinik oder in die Private Belegklinik erfolgt am nächsten Vormittag. Es schließt sich eine Nachbehandlung durch die Hyperthermie - Ärzte mit regelmäßigen Untersuchungen und Laborkontrollen an. Unsere individuelle Betreuung ermöglicht bereits nach wenigen Tagen die Entlassung und Heimreise. Die dann noch am Heimatort erforderlichen Kontrollen entsprechen denen, wie sie auch nach konventionell verabreichter Chemotherapie üblich sind. Zum Zeitpunkt der Entlassung sind sowohl der Patient als auch die Heimatärzte durch einen ausführlichen und individuellen Therapie-Bericht mit Empfehlungen für zu Hause informiert. Für eine raschere Erholung ist in den meisten Fällen eine Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie ratsam. Diese führt der Patient 2 Wochen bequem in seiner eigenen Wohnung durch. Die Lieferung des Sauerstoffgerätes, Mietkosten und Zubehör werden komplett von uns übernommen.
Abschlussuntersuchung: Eine ausführliche Untersuchung und eingehende Beratung bildet den Abschluss der Gesamttherapie.

Nachuntersuchung: Nachuntersuchungen werden nach 4 - 6 Wochen, 3 Monaten und 6 Monaten zur Bewertung der Krankheitsentwicklung und des Befindens durchgeführt.


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Frage 12 > Anwesenheit von Angehörigen

Es findet vor der Therapie, neben den notwendigen Untersuchungen, ein ausführliches persönliches Vorgespräch mit Dr. Meyer statt. Die Anwesenheit eines Angehörigen ist bei diesem Termin sehr zu empfehlen, da nicht nur über die Erkrankung selbst geredet wird, sondern auch über deren Einfluss auf den Alltag sowie über alle Belange der Therapie, wie z.B. wichtige Aspekte, die für oder gegen eine Behandlung im Einzelfall sprechen können. Vier Ohren hören mehr als zwei und der Patient kann seine Ansichten sofort oder später mit seinem Angehörigen austauschen. Zur Therapie selbst ist auch für auswärtige Patienten die Begleitung durch einen Angehörigen nicht nur psychologisch wichtig, sondern auch gut einzurichten. Angehörige können in der Hotel-Klinik beim Patienten untergebracht werden.
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Frage 13 > Aufenthaltsdauer

Die Frage, ob eine Therapie bei einem bestimmten Patienten sinnvoll ist, kann in jedem Fall schon vorab aufgrund der "Aktenlage" geklärt werden. Für Patienten, die nicht in Bochum oder der Nachbarschaft wohnen (der überwiegende Teil unserer bisherigen Patienten), wird auch die Therapierbarkeit so sicher wie möglich bereits über die Distanz abgeklärt. Auf Wunsch wird dann ein Termin für Vorgespräch und Untersuchung gemacht, der so zeitnah an einen bereits möglichen Behandlungstermin liegt, dass die ggf. strapaziöse Anreise nur einmal erforderlich ist. Auf diese Art und Weise lässt sich der Gesamt-Aufenthalt mit nur einmaliger Anreise auf ca. 1. Woche minimieren. Unabhängig von dieser Möglichkeit kann man jederzeit nach vorheriger Terminabsprache zu einem ganz unverbindlichen Vorgespräch mit Untersuchung anreisen.
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Frage 14 > Unterbringung

Im Anschluss an die Übernachtung in der Hyperthermie -Tagesklinik kann der Patient in die Hotel-Klinik verlegt werden. Die Unterbringung eines Angehörigen ist im Zimmer des Patienten möglich. Selbstverständlich können Sie bereits vor der Behandlung das Zimmer im Hotel beziehen. Das Hotel ist in unmittelbarer Nähe (5 Minuten Fußweg) zur Hyperthermie-Tagesklinik gelegen. Die Buchung des Zimmers erfolgt im Vorfeld der Behandlung diskret über uns. Sie erhalten hier weitere Informationen und nähere Einzelheiten zum Hotel. Patienten aus Bochum oder der Nähe können im Einzelfall auch ambulant zu Hause weiter betreut werden. Die Therapie erfolgt meist Freitags, die Verlegung / Entlassung dann Samstag-Vormittag. Die Verlegung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung ist aus medizinischen Gründen oder auf Wunsch des Patienten immer möglich; wir arbeiten mit der Onkologischen Abteilung der Augusta-Krankenanstalten-Bochum (onkologische Schwerpunktklinik) zusammen. Die als Alternative zur Hotel-Klinik bestehende Möglichkeit eines Klinikaufenthaltes in der Privaten Beleg-Klinik Am Ruhrpark steht ebenfalls zur Verfügung. Das Hotel ist in unmittelbarer Nähe (5 Minuten Fußweg) zur Hyperthermie-Tagesklinik gelegen.
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Frage 15 > Kontakt

Telefon: +49 (0)234 684378 Fax: +49 (0)234 684370 E-Mail: hyperthermie(at)hyperthermie-tagesklinik.de Postanschrift: Hyperthermie-Tagesklinik, City Point, Kortumstr.87, D-44787 Bochum
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Frage 16 > Kostenerstattung

Kostenerstattung der Behandlung:
Private Krankenversicherungen, inklusive der Beihilfe, und die Berufsgenossenschaften haben ihren Patienten die Kosten für die Thermo-Chemotherapie unter Ganzkörper-Extremhyperthermie in Bochum bisher problemlos erstattet bzw. von vornherein übernommen Bei Privater Zusatzversicherung für stationäre Behandlung sind zwischen 60 und 85 % der vom Patienten zu tragenden Kosten erstattungsfähig.
Im Rahmen der gesetzlichen Krankenkasse handelt es sich noch nicht um eine vertragliche Leistung, die auf Krankenschein in Anspruch genommen werden kann. Der Patient muss die wirtschaftliche Verantwortung selber tragen.
Bis 1999 waren Erstattungen im Einzelfall bei konventionell austherapierten Patienten möglich und wurden in 80 % der Fälle auch erreicht. Eine Änderung der Statuten und eine damit zwangsläufig auch geänderte Rechtsprechung durch die Sozialgerichte lässt seit 2000 eine Erstattung außervertraglicher, neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden generell nicht mehr zu - auch nicht mehr in Ausnahmefällen.
Nach aktueller Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes vom 6.12.2005 müssten die Kosten im Falle metastasierter, chemoresistenter Tumoren bzw. bei konventioneller Austherapiertheit wieder übernommen werden. Der Weg ist aber oft langwierig, da die Kassen gerne zunächst – und auch noch im Widerspruchsverfahren - "Nein" sagen und sich dabei nur auf das Sozialgesetz beziehen.
Aktuell!
Gesetzlich versicherte Patienten haben im Jahr 2007 eine Erstattung im Einzelfall von ihrer Krankenkasse für Thermochemotherapie in Bochum in der Mehrzahl der Fälle erhalten!!
Weitere detaillierte Informationen:
Die Aufnahme in die vertragliche Versorgung ist an Bedingungen (abgeschlossene Phase III-Studien) geknüpft, die für das Ovarialkarzinom (Eierstock-Krebs) in 3 - 4 Jahren, für seltenere bzw. solche Tumoren, bei denen die Überlegenheit dieses Verfahrens gegenüber der Standardtherapie weniger groß ist, erst in Jahrzehnten erfüllt sein werden. Da die Thermochemotherapie mit enormem Aufwand (wie eine größere Operation) verbunden ist und gegen ein Standard-Medikament (das nur verordnet und verabreicht wird) nicht so kostengünstig wie ein bloßes neues Medikament getestet werden kann, wird der rasche Nachweis einer Überlegenheit unvergleichbar erschwert.
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Frage 17 > Anreise

Lagepläne, eine Beschreibung mit genauen Angaben zum Anfahrtsweg sowie zur Anreise mit dem PKW bzw .der Bahn zum Hbf und weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln erhalten Sie durch Klick auf vorstehenden Link
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Frage 18 > Maximaltherapie - Normaltherapie

Hyperthermie als Maximaltherapie ist in der Bochumer Hyperthermie-Tagesklinik in den vergangenen 20 Jahren medizinisch und praktisch anwendbar gemacht worden und wird anderenorts selten angeboten. Das schnellere Ansprechen nach der Durchführung einer Maximaltherapie ermöglicht im Vergleich zur Normaltherapie eine Kontrolle (CT, MRT, Sono) bereits nach einer einzigen Behandlung. Die Therapie wird dadurch nur im Erfolgsfall fortgesetzt, während bei Normaltherapie in der Regel 3 x behandelt werden muss, bevor eine gesicherte Aussage über das Ansprechen gemacht werden kann. Der Aufwand im Rahmen der Hauptbehandlung ist bei uns erheblich höher, schwerwiegende Komplikationen sind dabei bisher nicht häufiger aufgetreten als im allgemeinen Durchschnitt, der sich überwiegend aus Normaltherapien zusammensetzt..
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Frage 19 >

Ja, Sie erhalten auf Anfrage eine DVD mit 2 Berichten des öffentlich rechtlichen Deutschen Fernsehens über die Hyperthermie-Tagesklinik Bochum und Patientenporträts. Sie sehen ebenfalls einen Rundgang durch die Klinik am Ruhrpark. Übersendung erfolgt durch uns, gegen Einsendung eines an Sie selbst adressierten, mit 1,45 Euro frei gemachten DIN A 5 Umschlages plus 3 x 1,45 Euro in Briefmarken.
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Frage 20 > Lokale Behandlung

Bei örtlich begrenztem Tumor (nicht bei Bauchfell / Peritonealkarzinose) oder ggf. bei einer zusätzlich zur TCHT sinnvollen Lokoregionalen Tiefenhyperthermie stellen wir einen Kontakt zu einem Therapeuten in der Nähe Ihres Wohnortes her, da die lokale Therapie mit 2 einstündigen Sitzungen pro Woche durchgeführt wird.
Nähere Informationen zu Lokoregionaler Tiefenhyperthermie erhalten Sie unter:
http://www.dr-med-kilarski.de/
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Frage 21 > Alternativtherapie bei Borreliose und HIV+

Viele Viren (z.B. HIV) oder andere Krankheitserreger (z.B. Borrelien / Borreliose) gelten als äußerst wärmeempfindlich. Extreme Ganzkörperhyperthermie wäre also eine wünschenswerte Behandlungsoption, zumal aus der Grundlagen- und Klinischen Forschung bei Krebserkrankungen bekannt ist: je größer die Temperaturdosis desto größer die Ansprechrate. Aufwand und Risiko einer Behandlung müssen allerdings immer in einem vernünftigen Verhältnis zur Diagnose stehen. Bitte sprechen Sie uns bei Borreliose und HIV für weitere Informationen direkt an.

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Frage 22 > Was tun bei Bauchfell-Beteiligung / Peritonealkarzinose ?

Einige Tumoren – am häufigsten Eierstock – und Bauchspeicheldrüsenkrebs – gehen mit einer bösartigen Aussaat über das Bauchfell mit und ohne Bildung von Bauchwassser einher.
In dieser speziellen Situation stehen bei uns zusätzliche Therapiemaßnahmen zur Verfügung: Eine “Hypertherme Chemospülung der Bauchhöhle“ kann während der Aufwärmphase der TCHT unter extremer Ganzkörperhyperthermie – also simultan, dadurch bequem – mit durchgeführt werden. Dafür ist lediglich eine Nadel-Punktion der Bauchhöhle erforderlich.