| Antworten auf die häufigst gestellten Fragen: |
Frage 1 > Therapieunterschiede Ganzkörper-Extremhyperthermie
Unterhalb sind nur ausschließlich die Chemo- oder Strahlentherapie verstärkende Effekte und noch weiter darunter, im Bereich von Fiebertherapie, nur noch Immunstimulation zu erwarten. Temperaturen von 42° C und knapp darüber, die dann über einen Zeitraum von 60 bis 90 Minuten konstant gehalten werden, sind in der Hyperthermie-Tagesklinik in Bochum genauso möglich, wie der zusätzliche Einsatz einer simultan in die Wärme verabreichten Einmal - Dosis Chemotherapie. |
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Beide Waffen im Kampf gegen den Krebs verstärken ihre Wirkung bei richtigem Einsatz gegenseitig, ohne daß die Nebenwirkungen im Vergleich zur alleinigen Anwendung zunehmen; im Gegenteil - die Nebenwirkungen der Chemotherapie nehmen ab. Die
Chemodosis ist typischerweise so weit reduziert,
daß auch Patienten mit Chemo- oder Strahlen bedingter
Knochenmarks - Schwäche wieder mit einem Verfahren der
Maximal - Therapie behandelt werden können. Die Durchführung der Therapie unter Maximal-Bedingungen gewährleistet den großen Vorteil für den Patienten, daß man schon 4-6 Wochen nach einer einzigen Behandlung feststellen kann, ob die Tumoren angesprochen haben oder nicht. Im positiven Fall werden 2 Wiederholungs- bzw. Konsolidierungstherapien im Gesamtzeitraum von 3 Monaten angestrebt. Ein Nicht-Ansprechen ist so früh und eindeutig klar, daß der Patient nicht unnötig Zeit und Lebensqualität im Rahmen der Durchführung - in seinem speziellen Fall - ineffektiver Therapiemaßnahmen verliert. |
Frage 3 > Integrierte Tumortherapie Integrierte Tumortherapie Kombination von Ganzkörper-Hyperthermie mit Chemotherapie bzw. Strahlentherapie als Thermo-Chemotherapie (TCHT) Thermo-Radiotherapie Thermo-Radio-Chemotherapie |
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Strategisches Grundprinzip des kombinierten Einsatzes von Hyperthermie und konventionellen Verfahren: Wirkungssteigerung der Cytostatika- bzw. Strahlentherapie
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Frage 5 > Therapieerfahrungen Die Hyperthermie-Tagesklinik ist als erstes Zentrum für extreme Ganzkörper-Hyperthermie im Nord-West-Deutschen Raum schon seit 1994 in Bochum beheimatet. Das interdisziplinäre Ärzteteam bestehend aus zwei Anästhesiologen und Intensivmedizinern, einem Hämoto-Onkologen und einem Internist und Gastroenterologen ist seit der Gründung in unveränderter personeller Zusammensetzung tätig. Es werden 1 in Ausnahmefällen 2 Patienten pro Woche mit dem aufwendigen Therapieverfahren behandelt. Trotz vertretbarer Warteliste konnten dringende Fälle immer innerhalb von 1-2 Wochen therapiert werden. |
Frage 6 > Welche Erkrankungen werden behandelt?
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Frage 7 > Wer kann behandelt werden? 1. Unbekannter Primär - Tumor und inoperables Pankreascarcinom / Bauchspeicheldrüsenkrebs können sinnvoll behandelt werden auch ohne vorherigen Versuch mit konventioneller Chemotherapie 2. Konventionell
"austherapiert"
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Nach
unserer inzwischen langjährigen Tätigkeit auf einem
ausgewählten Spezial-Gebiet ist die vorbehaltslose
Zusammenarbeit mit den am Heimatort behandelnden Ärzten
zwar nicht Bedingung, aber eigentlich schon die Regel
geworden. Wann sollten Sie spätestens aktiv werden? 1. Sofern konventionell verabreichte Chemotherapie keine therapeutische Breite (unbekannter Primärtumor / CUP Syndrom) oder keine Aussicht auf Ansprechen in Form von Remission (inoperables Pankreas-Karzinom) bieten kann. 2. Sobald feststeht, daß die konventionelle, überall mögliche Chemotherapie nicht oder nicht mehr wirkt, sollte nach Möglichkeit eine Kombinationstherapie (Thermo-Chemotherapie) durchgeführt werden. Diese bietet erfahrungsgemäß größere Chancen auf ein Ansprechen der Tumorzellen auf die Therapie als eine weitere Chemotherapie konventioneller Art mit nur geänderter Zusammensetzung. Der Erfolg oder Mißerfolg Ihrer jetzigen Behandlung sollte also so früh wie möglich festgestellt und ggf. regelmäßig kontrolliert werden. Wenden Sie sich also vertrauensvoll an die sie jetzt behandelnden Kollegen. |
Frage 9 > Ansprechrate Allgemeinverständliche Zusammenfassung der folgenden Statistik Bei Betrachtung der schwierigsten in Bochum therapierten Patientengruppe mit Chemoresistenz bei soliden Tumoren
Response bei Patienten mit metastasierter, fortgeschrittener Tumor-Erkrankung im Progress nach mindestens 1, überwiegend 2 oder mehr abgeschlossenen konventionellen Chemotherapien (01/1995 - 04/2005) Patientenzahl: 58 Tumorentitäten: · Pankreas-Ca, Mamma-Ca, Ovarial-Ca, Melanom, Pleuramesotheliom, Sarkom, Colo-Rektales-Ca, Bronchial-Ca, Prostata-Ca, Magen/Ösophagus-Ca, Nierenzell-Ca, Non Hodgkin Lymphom, Gallengangs-Ca, Tonsillen-Ca, Schilddrüsen-Ca Remission Stillstand Progreß (CR, PR, MR) (NC) (PD) 24 (41,5%) 23 (39,5%) 11 (19%) CR: Complete Response NC: No Change Die Überlebenszeit dieser Patienten |
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Wie jedem auch von natürlichem Fieber bekannt ist, tritt eine unvermeidliche körperliche Erschöpfung im Anschluß daran auf; die der Therapie folgende Erholungsphase ist mit ca. einer Woche anzunehmen. Harmlose, Wärme bedingte Ödeme klingen innerhalb von 2 Tagen wieder ab. Die Chemotherapie wurde bisher ausnahmslos von allen Patienten als besser vertragen angegeben als vergleichbare, frühere Vorbehandlungen ohne Wärmeeinwirkung. Häufigkeit
aufgetretener Nebenwirkungen bei 250 Behandlungen: Während der Therapie: (vorübergehend): Blutdruckabfall 7,6% |
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Bei der Thermo - Chemotherapie bzw. Thermo-Strahlentherapie handelt es sich um ein bis heute noch nicht allgemein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Wir setzen es seit 1994 bei konventionell austherapierten Tumor - Patienten ein, wenn die Therapie sinnvoll und mit maximaler Aussicht auf Erfolg möglich ist. Wir behandeln in der Regel nur einen bis zwei Patienten pro Woche mit diesem sehr aufwendigen Verfahren. Da es sich nicht um eine Massenabfertigung handelt, stehen auch Dinge wie die intensive Zuwendung zu Patient und Angehörigen mit im Vordergrund. Voruntersuchung Im Rahmen der Voruntersuchung findet eine ausführliche Untersuchung und Beratung statt, die der Frage dient, ob die Therapie bei Ihnen sinnvoll und durchführbar ist. Vorbereitung Mit einer Sauerstoff - Mehrschritt -Therapie über ca. 1-2 Wochen wird sowohl eine Stärkung als auch eine Kräftigung des Immunsystems angestrebt. Es werden ambulante Sitzungen mit 2-stündiger Sauerstoffgabe (auch problemlos zu Hause möglich), mit Medikamenten und begleitenden Untersuchungen durchgeführt. Hauptbehandlung Die Hauptbehandlung
besteht aus der Kombination aus
Ganzkörper-Überwärmung, Übersäuerung des Blutes,
Sauerstoffgabe sowie eine Dosis
Chemotherapie. Während der Behandlung von ca. 6 - 8
Stunden Dauer, liegen Sie in einem knotenfreien Netz, die
Erwärmung auf ca. 42 ° C Körper-Kern-Temperatur
erfolgt durch Licht von oben und unten im Infrarot
A-Wellenlängenbereich. Sie liegen frei und für das
betreuende medizinische Personal jederzeit und von allen
Seiten zugänglich. Nachbehandlung Die Verlegung in die
Klinik am Ruhrpark erfolgt am nächsten Vormittag. Es
schließt sich eine Nachbehandlung durch die Hyperthermie
- Ärzte mit regelmäßigen Untesuchungen und
Laborkontrollen an. Unsere individuelle Betreuung
ermöglicht bereits nach wenigen Tagen die Entlassung und
Heimreise. Die dann noch am Heimatort erforderlichen
Kontrollen entsprechen denen, wie sie auch nach
konventionell verabreichter Chemotherapie üblich sind.
Zum Zeitpunkt der Entlassung sind sowohl der Patient als
auch die Heimatärzte durch einen ausführlichen,
individuellen Therapie - Bericht mit Empfehlungen für zu
Hause informiert. Abschlußuntersuchung Eine ausführliche Untersuchung und eingehende Beratung bildet den Abschluß der Gesamttherapie. Nachuntersuchung Nachuntersuchungen werden nach 4 - 6 Wochen, 3 Monaten und 6 Monaten zur Bewertung der Krankheitsentwicklung und des Befindens durchgeführt. |
Frage 12 > Anwesenheit von Angehörigen Es findet vor der Therapie neben den notwendigen Untersuchungen ein ausführliches persönliches Vorgespräch mit Dr. Meyer statt. Die Anwesenheit eines Angehörigen ist bei diesem Termin sehr zu empfehlen, da nicht nur über die Erkrankung selbst geredet wird, sondern auch über deren Einfluß auf den Alltag und über alle Belange der Therapie, wie z. B. wichtige Aspekte, die für oder gegen eine Behandlung im Einzelfall sprechen können. Vier Ohren hören mehr als zwei und der Patient kann seine Ansichten sofort oder später mit seinem Angehörigen auch austauschen. Zur Therapie selbst ist auch für auswärtige Patienten die Begleitung durch einen Angehörigen nicht nur psychologisch wichtig, sondern auch gut einzurichten. Angehörige können sowohl in einem Hotel als auch in der Klinik beim Patienten untergebracht werden. |
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Die Frage, ob eine Therapie bei einem bestimmten Patienten sinnvoll ist, kann in jedem Fall schon vorab aufgrund der "Aktenlage" geklärt werden. Für Patienten, die nicht in Bochum oder der Nachbarschaft wohnen (der überwiegende Teil unserer bisherigen Patienten) wird auch die Therapierbarkeit so sicher wie möglich über die Distanz abgeklärt. Auf Wunsch kann dann ein Termin für Vorgespräch und Untersuchung gemacht werden, der so eng an einem bereits möglichen Behandlungstermin gekoppelt ist, daß eine ggf. strapaziöse Anreise nur einmal erforderlich ist. Auf diese Art und Weise läßt sich der Gesamt-Aufenthalt, auch bei nur einmaliger Anreise, auf ca 1. Woche minimieren. Unabhängig von dieser Möglichkeit kann man jederzeit nach vorheriger Terminabsprache zu einem ganz unverbindlichen Vorgespräch mit Untersuchung anreisen. |
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Im Anschluß an die Übernachtung in der Hyperthermie -Tagesklinik kann der Patient in die Klinik am Ruhrpark verlegt werden. Die Unterbringung eines Angehörigen in der Klinik am Ruhrpark, - gegebenenfalls im Zimmer des Patienten, - ist grundsätzlich möglich. Selbstverständlich können Sie bereits vor der Behandlung das Zimmer in der Klinik beziehen. Patienten aus Bochum oder der Nähe können im Einzelfall auch auch ambulant zu Hause weiter betreut werden. Die Therapie erfolgt meist Freitags, die Verlegung / Entlassung also Samstag -Vormittag. Die Verlegung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung ist aus medizinischen Gründen oder auf Wunsch des Patieten immer möglich; wir arbeiten mit der Onkologischen Abteilung der Augusta-Krankenanstalten-Bochum (onkologische Schwerpunktklinik) zusammen. Die als Alternative zur Klinik bestehende Möglichkeit eines Hotelaufenhalts ist seit 1994 im Apart-HOTEL ACORA immer zur vollen Zufriedenheit von Patienten und Angehörigen abgelaufen. Es hat sich bewährt, daß die Buchung über Sie erfolgt, weil damit diskret sichergestellt ist, daß Sie sich wie ein Gast und nicht wie ein Kranker fühlen dürfen. Falls das Hotel einmal ausgebucht sein sollte, wenden Sie sich an uns, in der Vergangenheit konnten wir durch Intervention die Unterbringung doch noch möglich machen. Das Hotel
ist in unmittelbarer Nähe (5 Minuten Fußweg) |
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Telefon: +49 (0)234 684378 Fax: +49 (0)234 684370 E-Mail: Postanschrift:
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Kostenerstattung der Behandlung Private
Krankenversicherungen, inklusive der
Beihilfe, und die Berufsgenossenschaften haben
ihren Patienten die Kosten für die Thermo-Chemotherapie
unter Ganzkörper-Extremhyperthermie in Bochum bisher problemlos
erstattet bzw. von vornherein übernommen Im Rahmen der
gesetzlichen Krankenkasse handelt es sich noch nicht
um eine vertragliche Leistung, die auf Krankenschein in
Anspruch genommen werden kann. Der Patient muss die
wirtschaftliche Verantwortung selbst tragen. Nach
aktueller Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes
vom 6. 12. 2005 müssten die Kosten im
Falle metastasierter, chemoresistenter Tumoren bzw. bei
konventioneller Austherapiertheit wieder übernommen
werden. Aktuell! Gesetzlich versicherte Patienten haben im Jahr 2007 eine Erstattung im Einzelfall von ihrer Krankenkasse für Thermochemotherapie in Bochum in der Mehrzahl der Fälle erhalten!! Weitere
detaillierte Informationen: Die Aufnahme in die
vertragliche Versorgung ist an Bedingungen
(abgeschlossene Phase III-Studien) geknüpft, die für
das Ovarialkarzinom (Eierstock-Krebs) in 3 -4 Jahren
erfüllt, für seltenere bzw. Tumoren, bei denen die
Überlegenheit dieses Verfahrens gegenüber der
Standardtherapie weniger groß ist, erst in Jahrzehnten
erfüllt werden können. |
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Hier bekommen Sie die Lagepläne Eine
Beschreibung mit genauen Angaben zum Anfahrtsweg
Anreise mit dem PKW oder der Bahn zum Hbf und weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln erhalten Sie durch Klick auf vorstehenden Link |
Frage 18 > Maximaltherapie - Normaltherapie Hyperthermie als Maximaltherapie ist in der Bochumer Hyperthermie-Tagesklinik in den vergangenen 10 Jahren medizinisch und praktisch anwendbar gemacht worden und wird anderenorts selten angeboten. Das schnellere Ansprechen nach der Durchführung einer Maximaltherapie ermöglicht im Vergleich zur Normaltherapie eine Kontrolle (CT, MRT, Sono) bereits nach einer einzigen Behandlung. Die Therapie wird dann nur im Erfolgsfall fortgesetzt, während bei Normaltherapie in der Regel 3 x behandelt werden muss bevor eine gesicherte Aussage über das Ansprechen gemacht werden kann. Der Aufwand im Rahmen der Hauptbehandlung ist erheblich höher, schwerwiegende Komplikationen sind bei uns bisher nicht häufiger aufgetreten als im allgemeinen Durchschnitt, der sich überwiegend aus Normaltherapien zusammensetzt. |
Frage 19 > Ja, Sie erhalten auf Anfrage eine DVD mit 2
Berichten des öffentlich rechtlichen Deutschen
Fernsehens über die Hyperthermie-Tagesklinik Bochum und
Patientenporträts. Sie sehen ebenfalls einen Rundgang
durch die Klinik am Ruhrpark. |
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Nähere Informationen zu Lokoregionaler Tiefenhyperthermie erhalten Sie unter: http://www.dr-med-kilarski.de |
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